03.08.2014

Zwangsentschleunigte Ferien

Hallo,

puh hier gibt eine Katastophe die nächste in die Hand.

Zuerst wird mein Leben mit der MS-Diagnose auf den Kopf gestellt, die tägliche Alltagsprobleme sind natürlich auch da, dann m musste Anfang des Jahres mein Vater ins Krankenhaus und wurde entlassen, dass na ja man nix mehr machen kann, dann verstarb er plötzlich Anfang Juni, dann schien Anfang Juli endlich alles wieder planmäßig zu laufen, der erste Schulabschluss kam, die Vorfreude auf Urlaub und Ferien, Pläne geschmiedet etc.

Dann Mitte Juli - wieso humpelt Sohnemann??? Auf Fragen keine Anwort sei wohl nix passiert, dann wurde es mir doch zu mulmig, bin zur Kinderärztin, dann zum Röntgen, nix, dann ein paar Tage später nochmals zur Ärztin, dann Einweisung ins KH, MRT leider unter Narkose, da das ruhig liegen nicht klappte, dann die Bestätigung "Hüftkopfablösung", dann sofortige Einweisung in ein Krankenhaus mit Kinderorthopädie - praktischerweise 1 Stunde Fahrtzeit entfernt.....

Sohnemann wurde operiert und darf jetzt 8 Wochen einen Fuß nicht belasten. Wunderbar. Freizeit, Urlaub alles gecancelt, Urlaub aufgeteilt mein Mann die ersten drei Wochen ich die letzten drei Wochen.

Dann meldete sich auch noch die MS freundlicherweise und setze mich schachmatt. Tja was soll man dazu sagen.

Nichts. Es kann noch schlimmer kommen. So haben wir uns damit abgefunden und versuchen das Beste daraus zu machen.

Ehrlich? Ich habe geschriene, geheult, gezweifelt mir reicht es einfach.

Aber letztendlich wer weiß für was es alles gut war.

In diesem Sinne Euch alle schöne Ferien.

LG
Uschi

Kommentare:

Bineles Sach´ hat gesagt…

Tja, eigentlich kann es bei Euch nur noch besser werden. Ich wünsche es Euch jedenfalls von Herzen.
Alles Gute!!!
LG
Bine

Nana hat gesagt…

Ach du meine Güte, das ist ja alles ganz furchtbar. Mittlerweile geht es Euch allen sicherlich viel besser.

Nana